Doris Uhlich

„Doppelbödig vereinen Uhlichs Stücke Leichtigkeit und Tiefe, ausgesprochene Heiterkeit und großen Ernst. Schenkelklopfer sind ihre Arbeiten nie, aber stets gespickt mit trockenem Humor.“ Der Falter

brut, Doris Uhlich
, © Teresa Rauter

Doris Uhlich in Universal Dancer

Doris Uhlich avancierte mit ihren Performances, die auf eine sehr persönliche Weise politische Themen aufwerfen, innerhalb kürzester Zeit zu einer der gefragtesten österreichischen Choreografinnen. Sie geht den normierenden Beschränkungen im klassischen Ballett auf den Grund (SPITZE), untersucht, wie ein Körper zum Markenzeichen werden kann (mehr als genug). Sie setzt Gesten des Alltags im Hinblick auf ihre Robustheit und Fragilität ins Rampenlicht (und sowie Glanz), schaut mithilfe ihrer Mutter in die eigene Zukunft (Uhlich) oder deutet das revolutionär-expressive Ballett Der sterbende Schwan neu (Rising Swan). Mit einer Frauenmannschaft bestehend aus mehr als 15 Frauen, darunter eine Nonne, eine Hellseherin und eine Soldatin, geht Doris Uhlich der Frage nach, wo die Jungfrau von Orléans heute zu finden ist (Johannen). In einem Duett mit dem atomaren japanischen Filmmonster Godzilla hinterfragt sie im Stadtkino Wien die Abbildbarkeit von Katastrophen, die man nicht sehen kann (Sneak Preview). 

Geboren 1977 in Oberösterreich, studierte sie zeitgenössische Tanzpädagogik am Konservatorium der Stadt Wien. Von 2002 bis 2009 war sie Performerin bei theatercombinat. Seit 2006 realisiert sie  eigene Projekte. Sie erhielt den Tanzpreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für das Projekt SPITZE und wurde als „Bemerkenswerte Nachwuchs-Choreografin“ im Jahrbuch von Ballettanz 2008 ausgezeichnet. 

www.dorisuhlich.at

 

Bisherige Arbeiten im brut

2007 bis 2015

  • Universal Dancer (2014)
  • Rising Swan (2013)
  • Come Back (2013)
  • mehr als genug (2012)
  • und jetzt (2012)
  • SPITZE (2012)
  • Doris Uhlich - Sneak Preview (2012)
  • Uhlich (2012)
  • Glanz (2009)
  • Johannen. Eine Frauenmannschaft (2009)
  • und (2007)
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Aktuelle Spielorte

studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

studio brut

Zieglergasse 25, 1070 Wien
U-Bahn: U3 (Zieglergasse), Tram: 49 (Westbahnstraße / Zieglergasse)

November 2019
the que_ring drama project
Dark Revolutions
November 2019
IG Freie Theaterarbeit
Staying Alive – Meine Rechte als Künstler_in
November 2019
Olga Flor, Veronika Hofeneder & Marie-Noëlle Yazdanpanah
100 Jahre Aufbruch?
Dezember 2019
Roland Rauschmeier
Timon
Dezember 2019
Handle with care mit Simon Mayer

brut im Villa Vida Café

Linke Wienzeile 102, 1060 Wien
U-Bahn: U4 (Kettenbrückengasse), Bus: 13A, 14A (Pilgrambrücke)

November 2019
A queer journey through the night

brut im Gewerbehaus

Rudolf-Sallinger-Platz 1, 1030 Wien
U-Bahn: U4 (Stadtpark)

November - Dezember 2019
Nesterval
Die dunkle Weihnacht im Hause Grimm

brut in der Galerie die Schöne

Kuffnergasse 7, 1160 Wien
Tram: 9, 46 (Feßtgasse) Bus: 10A (Schuhmeierplatz)

November - Dezember 2019
Tania El Khoury
Gardens Speak