Daniela Georgieva

Fluscia

brut nordwest
Tanz / Performance Uraufführung
{Dance} {Sound} {Voice}

Wie wird eine Bewegung der Hand zu einer Bewegung der Stimme? Welche Rhythmen entstehen zwischen Sound und Körper, Sprechen und Tanzen? Welche Beziehungen entstehen auf tonaler, haptischer und affektiver Weise zwischen den Körpern der Tänzer*innen und dem Publikum? Daniela Georgievas Choreografie Fluscia soll man hören, sehen und fühlen können.

, © Sigrid Reinichs

Daniel Georgieva – Fluscia

, © Sigrid Reinichs

Daniel Georgieva – Fluscia

Wie klingt Fallen, wie hört sich Aufstehen an? Welche Geschwindigkeit hat ein Summen, und welches Momentum wohnt dem Singen inne? Wie können wir uns körperlich und akustisch berühren? Fragen wie diese bilden in Daniela Georgievas neuester Arbeit Fluscia den Ausgangspunkt, um die Verhältnisse zwischen den Tänzer*innen und deren Beziehung zum Publikum auf sinnliche Weise zu erkunden. Konsequent knüpft Fluscia an die Auseinandersetzung mit Formen körperlicher Nähe und Distanz an, die Georgieva und ihr Kollege Hugo Le Brigand 2022 mit dem Stück 270206 begonnen haben. Diesmal erweitern die beiden ihre Erfahrungen um eine akustische Dimension. Sie erforschen, welche Berührungen und Beziehungen möglich sind, wenn sie zwischen unterschiedlichen Körpern entstehen: Bewegungskörpern, akustischen Körpern, affektiven Körpern. Dabei bringen die kinetischen, haptischen, akustischen Beziehungen selbst neue Körper und neue Konstellationen hervor. Das Zusammenspiel der körperlichen Stimmen der Tänzer*innen mit elektroakustischen Kompositionen bildet dabei das Zentrum von Fluscia. 

Daniela Georgieva stammt aus Bulgarien, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seit ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin in der Klasse von A. R. Penck arbeitet sie in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Performance und Tanz. Sie realisierte Einzelausstellungen und Einzelprojekte, war aber auch an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt, u. a. in der Kunsthalle Düsseldorf und im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf sowie im Amerikahaus München. 2009 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf, 2012 ein Stipendium der Akademie der Künste Berlin in Olevano, Italien. Seit 2016 konzentriert sie sich ausschließlich auf Tanz- und Performancekunst und realisiert hauptsächlich Soli und eigene Choreografien. Zudem ist sie seit 2017 als Dozentin für Performance und Gender an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf tätig. Mit ihrem Tanzkollegen Hugo Le Brigand arbeitet sie an gemeinsamen Choreografien und gründete den Verein KOROLL.

Credits

Konzept, Choreografie Daniela Georgieva Choreografie, Tanz Hugo Le Brigand, Lina Venegas, Valentino Skarwan Dramaturgische Begleitung Liv Schellander Outside Eye Lena Megyeri Sounddesign Moritz Nahold, Tanja Fuchs Lichtdesign Samuel Schaab Kostüme Anna Sedlmayr // ANN[DONE Produktionsleitung Wibke Scheler  Besonderer Dank an Eva Tacha-Breitling, Alberto Cisello

Eine Koproduktion mit brut Wien und Verein KOROLL.

Mit Unterstützung von Im_flieger, Arbeitsplatz Wien, Seestadt Studios Wien.

Mit großem Dank für die freundliche Unterstützung an Kulturabteilung der Stadt Wien, Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Kunststiftung NRW.

Termine & Tickets

Im Anschluss an die Performance am Fr., 26. April findet ein Artist Talk moderiert von Anne Faucheret statt. 

April 2024

Do. 25.04.2024, 20:00
Wahlpreis in den Kategorien 22 € / 16 € / 11 €
    
Tickets

Fr. 26.04.2024, 20:00
Wahlpreis in den Kategorien 22 € / 16 € / 11 € / *Artist Talk im Anschluss
    
Tickets

Sa. 27.04.2024, 20:00
Wahlpreis in den Kategorien 22 € / 16 € / 11 €
    
Tickets

brut nordwest
Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien

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Uraufführung
in englischer Sprache

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brut nordwest

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