toxic dreams

The Art of Asking your Boss for a Raise

brut am Schwendermarkt
Performance / Theater Uraufführung in englischer Sprache | barrierefreie Spielstätte
{Corporate and desperate} {Lost in algorithms} {What if …?}

In The Art of Asking Your Boss for a Raise führen toxic dreams das Publikum auf einen absurden Trip durch eine anonyme Konzernwelt. Ein unbedeutender Angestellter nimmt sich vor, den Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, und verirrt sich dabei in den verinnerlichten Bedingungsschleifen der Organisationslogik seines Konzerns. Eine mit Momenten von Slapstick angereicherte Komödie und eine nachdenkliche Reflexion über das Leben im Algorithmus und das Vergehen von Zeit.

, © TimTom

Sitzend von links nach rechts: Markus Zett, Anat Stainberg

Stehend von links nach rechts: Isabella-Nora Händler, Stephanie Cummings, Anna Rot, Florian Tröbinger

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von links nach rechts: Anna Rot, Florian Tröbinger, Anat Stainberg, Markus Zett, Isabella Händler, Stephanie Cumming

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von links nach rechts: Markus Zett, Stephanie Cumming

The Art of Asking Your Boss for a Raise basiert auf dem gleichnamigen Roman von Georges Perec. Pessimistisch und doch liebenswert, komisch und stets unterhaltsam wirft Perec einen durchdringenden Blick auf die Welt der Büroarbeit, heute nicht weniger zutreffend als im Jahr 1968, als die Geschichte geschrieben wurde. Der Autor extrahierte aus den inneren Stimmen des Angestellten sechs allegorische Charaktere, die nun Regisseur Yosi Wanunu durch eine absurde und tragikomische Choreografie der Ziel- und Zeitlosigkeit schickt, in der sie von einem wahnwitzigen und überraschenden Szenario ins nächste geraten. Auch Bühnenbild und Sounddesign lassen das Publikum tief in den absurden Kosmos eines Großraumbüros eintauchen, vom quietschenden Scanner bis zum ratternden Schredder.

toxic dreams wurde 1997 von der Produzentin Kornelia Kilga und dem Regisseur und Autor Yosi Wanunu gegründet. Seither hat die Gruppe mehr als siebzig Eigenproduktionen realisiert. toxic dreams erarbeitet in kollaborativen Verfahren im Rahmen von mehrjährigen Arbeitszyklen ästhetisch und formal sehr variantenreiche Formate. Der aktuelle Zyklus Real Fiction widmet sich der Bedeutung des (politischen) Narrativs im Spannungsfeld von Wahrheit und Fiktion.

Credits

Mitwirkende

1. Die Annahme Anat Stainberg
2. Die Alternative Isabella Händler
3. Die positive Hypothese Florian Tröbinger
4. Die negative Hypothese Anna Rot
5. Die Auswahl Stephanie Cumming
6. Die Schlussfolgerung Markus Zett
7. Die Masern Anna Mendelssohn

Bühne Paul Horn Sounddesign Michael Strohmann Text Georges Perec Bühnenadaption und Regie Yosi Wanunu Regieassistenz Katharina Höltermann Produktion Kornelia Kilga

 Frei nach L’art et la manière d’aborder son chef de service pour lui demander une augmentation von Georges Perec, Editions Fayard, Frankreich. Englische Übersetzung von David Bellos, Verso Books, GB.

Eine Koproduktion von toxic dreams und brut Wien.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport.

Termine & Tickets

November 2020

Di. 03.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Mi. 04.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Do. 05.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Fr. 06.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Sa. 07.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

So. 08.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Mo. 09.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt. 18 € / 14 € / 9 €

Di. 10.11.2020, 20:00
Vorstellung findet nicht statt.18 € / 14 € / 9 €

brut am Schwendermarkt
Schwendergasse 41, 1150 Wien
VHS Rudolfsheim-Fünfhaus (barrierefrei)

Info

Barrierefreiheit

 Pro Vorstellung stehen mindestens zwei Plätze für Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung. Bitte schreiben Sie uns eine Mail an tickets@brut-wien.at oder rufen Sie an unter 0043 (0)1 587 87 74 - 10

brut am Schwendermarkt

VHS Rudolfsheim-Fünfhaus

Schwendergasse 41, 1150 Wien

  • barrierefrei ebenerdig zugänglich
     
  • barrierefreie Toilette über das Foyer im EG zugänglich

Anfahrt

U-Bahn: U3 (Ziel: Westbahnhof) Haltestelleninfo: Die Linien 52 und 60 sind an der Haltestelle Westbahnhof/Gerstnerstraße (Ausgang Gerstnerstraße mit Lift vom Zwischengeschoss erreichbar) Allgemeine Übersicht zur Barrierefreiheit der Station

Tram: 52, 60 (Ziel: Anschützgasse) 

Bus: 57A (Ziel: Anschützgasse)

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