Stefanie Sourial

Colonial Cocktail

Volume 2: Spirits mit Special Guest Hyo Lee

studio brut
Performance Uraufführung in englischer Sprache, Dauer: ca. 70 Min.
{Geschichtscocktail} {geschüttelt nicht gerührt} {hard to swallow}

In ihrer neuen Bühnenserie destilliert Stefanie Sourial die letzten vierhundert Jahre europäischer Kolonialgeschichte und packt sie in eine sechzigminütige flüssige Performance. Colonial Cocktail ist ein boomerangartiges Ausholen, eine Rückverfolgung der Herkunft von Spirituosen und heutigen alkoholischen Trendgetränken in die koloniale Vergangenheit und wieder zurück in unsere Gegenwart – scharf auf der Zunge, bitter im Abgang.

, © Marija Šabanović 

Stefanie Sourial – Colonial Cocktail

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Stefanie Sourial – Colonial Cocktail

, © Marija Šabanović

Stefanie Sourial – Colonial Cocktail

, © Marija Šabanović

Stefanie Sourial – Colonial Cocktail

, © Marija Šabanović

Stefanie Sourial – Colonial Cocktail

© Abiona Esther Ojo
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Stefanie Sourial und Hyo Lee

© Abiona Esther Ojo
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Stefanie Sourial und Hyo Lee

, © Abiona Esther Ojo

Stefanie Sourial und Hyo Lee

Am 10. & 11. Mai findet im Anschluss eine Gin-Verkostung statt. Am 13. Mai findet ein Publikumsgespräch im Anschluss statt.

In den Wiener Bars fließt hochprozentige Geschichte in Strömen, die ihre Quelle oftmals in der europäischen Kolonialgeschichte haben. Doch wer achtet beim Genuss schon auf die Geschichte des Getränks? Stefanie Sourial beschreibt in Colonial Cocktail in performativ-erzählerischer Form die kolonialgeschichtlichen Zusammenhänge von Spirituosen und ihre Wirkung auf unsere aktuelle Gesellschaft – begleitet von wechselnden Gästen aus unterschiedlichen Kunstrichtungen. Wie sind aktuelle Trendgetränke entstanden? Unter welchem Einfluss der Spirituosen stehen wir in unserem Leben? Was ist daran politisch, Uhudler zu trinken?

Komplexe kolonialgeschichtliche Themen entfalten im vertrauten Setting einer Bar – gemixt mit einem Schuss vielfältiger Gewaltgeschichte aus alten und jungen Jahrgängen – ein bittersüßes Bouquet. Die historischen Spuren, die Stefanie Sourial am Beispiel des alltäglich präsenten Alkohols aufzeigt, führen zu unerwarteten Entdeckungen in unserer direkten Umwelt.

 

Stefanie Sourial arbeitet als Performancekünstlerin und Regisseurin in Wien, London und Bristol und unterrichtet an der Akademie der bildenden Künste Wien im Fachbereich Performative Kunst. Sie absolvierte 2007 die Internationale Schule für Performance und Regie Jacques Lecoq in Paris. Seit 2009 kreiert Sourial Eigenproduktionen, u. a. FREAK (2015), war Performerin bei Katrina Daschners Kunstprojekt CLUB BURLESQUE BRUTAL (2009–2015), kollaboriert mit der preisgekrönten Kompanie Theater Ad Infinitum aus London und Künstler*innen in Wien, u. a. Barbis Ruder, Carola Dertnig, Denice Bourbon, Denise Kottlett, Gin Müller, Katrina Daschner, Katharina Mückstein, Michikazu Matsune, Mira Lu Kovacs, Kollektiv Nesterval, Veza Fernández und Sophie Stockinger.

Hyo Lee wurde 1983 in Seoul, Südkorea, geboren. Sie lebt und arbeitet als Teilzeitkünstlerin und Vollzeit-Barkeeperin in Wien. Lee studierte Fotografie und Videoinstallation an der Universität für angewandte Kunst Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien. Performative Auftritte hatte sie in Pfauenloch (2018), Pferdebusen (2017), Perlenmeere (2016), Powder Placenta (2015), Parole Rosette (2012), Flaming Flamingos (2011) von Katrina Daschner und in Endlich wird die Arbeit knapp! im Rahmen der Wienwoche 2017 (Aufführungen 2017 im FLUC und 2018 in der VHS Urania).

Stefanie Sourial

Weitere Fotos auf esel.at

 

Credits

Konzept & Performance Stefanie Sourial Special Guest & Performance Hyo Lee Recherche, Dramaturgie & Text Mara Verlič Bühnenbild Katharina Haring Best Shirt Lila (Lisi Lang) Recherche & wissenschaftliche Unterstützung Sushila Mesquita Lichtdesign Denise Kamschal Ton Tamara Wilhelm Produktion Denice Bourbon fotografische Dokumentation (Performance) Abiona Esther Ojo Fotografie (Ankündigung) Marija Šabanovič Kamera (Trailer) Johanna Kirsch Schnitt (Trailer) Cordula Thym

Dank an 이호빈 (Ho-Bin Lee) für das ISAE Soju Düsseldorf

Besonderen Dank an 한일식당 (Hanil Restaurant), Gumpendorfer Straße 14, 이성은  (Sung-eun Lee)  und 서울식당 (Seoul Restaurant) Praterstraße 26  für all die leeren grünen Soju-Flaschen.

 

Eine Koproduktion von Stefanie Sourial und brut Wien.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien

Termine & Tickets

Mai 2019

Do. 09.05.2019, 19:00
17 € / 13 € / 9 €

Fr. 10.05.2019, 19:00
17 € / 13 € / 9 €

Sa. 11.05.2019, 19:00
Restkarten an der Abendkassa

So. 12.05.2019, 19:00
17 € / 13 € / 9 €

Mo. 13.05.2019, 19:00
17 € / 13 € / 9 €. Publikumsgespräch im Anschluss

studio brut
Zieglergasse 25, 1070 Wien

Info

Am 10. & 11. Mai findet im Anschluss eine Gin-Verkostung statt. Am 13. Mai findet ein Publikumsgespräch im Anschluss statt.

Dauer: ca: 70 Min.

Empfohlene Veranstaltungen

15.02.2019 - 17.02.2019

Stefanie Sourial

Colonial Cocktail

Volume 1: Aperitivo mit Special Guest Katia Ledoux

Performance
Uraufführung
in englischer Sprache

Magazin

Archiv

Stefanie Sourial – Quiet Corona Cocktail Tutorial

In ihrer improvisierten Hausbar mixt uns Stefanie Sourial einen ganz speziellen Cocktail mit Corona-Aroma. Cheers!
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brut all over Vienna

brut nordwest

barrierefrei

Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien
U-Bahn: U1, U2 (Praterstern), U4 (Friedensbrücke), U6 (Dresdnerstraße) Tram: 5 (Nordwestbahnstraße) Bus: 5A (Wasnergasse)

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LOIE (is a fire that cannot be extinguished)
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Verein kinderhände mit Pam Eden
Österreichische Gebärdensprache – Kennenlernen, Vermitteln, Einbindung in künstlerische Praxis
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Transformative Narratives (Lena Kuzmich, Tony Wagner & Guests)
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Transformative Narratives (Lena Kuzmich, Tony Wagner & Guests)
Choir of Kin – Performance
März 2024
Tanja Erhart & Julischka Stengele, Pam Eden, Eva Egermann & Cordula Thym, Katharina „Senki“ Senk, Liv Schellander, Noa Winter
The Art of Access: Zugänge schaffen, Barrierefreiheit gestalten
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Katharina „Senki“ Senk und Theresa „Ray“ Scheinecker
Taktile Einführung zur Installation Choir of Kin
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Matteo Haitzmann mit Arthur Fussy & Judith Schwarz
Make it count
März 2024
Noa Winter
Künstlerische Barrierefreiheit – institutioneller Ableismus, Privilegien und Barriereabbau
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isocialbutterflyy x bossschnuffi
imagetanz Closing Party

brut im Metro Kinokulturhaus

barrierefrei

Johannesgasse 4, 1010 Wien
U-Bahn: U3 (Stephansplatz), U4 (Stadtpark),Tram: 1, 2, 71, D, U2Z (Oper, Karlsplatz)

brut im WUK performing arts

barrierefrei

Währinger Straße 59, 1090 Wien
U-Bahn: U6 (Währinger Straße / Volksoper), Tram: 40, 41, 42 (Währinger Straße / Volksoper), 5, 33 (Spitalgasse), 37, 38, 40, 41, 42 (Spitalgasse / Währinger Straße)

März 2024
Ceylan Öztrük
Wearing the Angles, Kissing the Room

studio brut

nicht barrierefrei

Zieglergasse 25, 1070 Wien
U-Bahn: U3 (Zieglergasse), Tram: 49 (Westbahnstraße / Zieglergasse)

März 2024
Yoh Morishita
Chrysalis
März 2024
Mads Floor Andersen
Bound [Earthbound Series]

brut nordwest – Proberäume

nicht barrierefrei

Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien

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