notfoundyet

The Bolaño Project – An Introduction

brut
Performance Österreichische Erstaufführung in englischer Sprache
{2666} {Literatur meets Performance} {rrrhoooarrrr}

The Bolaño Project stellt sich der Herausforderung, dem Publikum ein großes literarisches Werk näherzubringen: Der aus Chile stammende Autor Roberto Bolaño hat bis zu seinem Tod am Roman 2666 geschrieben. Für ihn war er nicht nur sein Lebenswerk, sondern auch Kapital, das er seinen Nachkommen hinterlassen wollte. Das Buch wurde posthum veröffentlicht, in unzählige Sprachen übersetzt und zum weltweiten Bestseller.

, © Rania Moslam

Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet

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Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet

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Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet

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Laia Fabre/notfoundyet

, © Rania Moslam

Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet

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Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet

, © Rolf Arnold

notfoundyet: The Bolaño Project – An Introduction

, © Rolf Arnold

notfoundyet: The Bolaño Project – An Introduction

The Bolaño Project – An Introduction ist eine performative Einführung in das Universum von Roberto Bolaño. Eine Annäherung an den Jahrhundertroman und die Idee davon, wie es gelingen könnte, das umfassende Werk auf die Bühne zu bringen: durch Zerlegen in seine fünf Original-Einzelteile, durch Interpretation von fünf KünstlerInnen aus fünf verschiedenen Disziplinen. Laia Fabre und Thomas Kasebacher haben für den Einstiegsabend ein Element gewählt, das in allen Teilen des Buchs zu finden ist: die Tierwelt. Unzählige Vierbeiner bevölkern als Metaphern, Beschimpfungen, Verniedlichungen oder ganz einfach als das, was sie sind, den Roman. Die Tierwelt steht auch metaphorisch für die großen Themen, die Bolaño im Roman bearbeitet und die diesen so zeitlos machen: Gewalt, Sex und die Reibung zwischen Realität und Fiktion.

2007 begann die Zusammenarbeit von Laia Fabre und Thomas Kasebacher unter dem Namen notfoundyet. Seither sind neun gemeinsame Performances entstanden, deren Ausgangsmaterial die beiden im Alltagsgeschehen und in Alltagsroutinen finden und thematisch zuzuspitzen
versuchen. notfoundyet kollaborieren dafür oft mit anderen bildenden KünstlerInnen, MusikerInnen, TänzerInnen und PerformerInnen. Aus diesen Kooperationen entstehen die Projekte in prozessorientierten Entwicklungsphasen. Aufbauend auf einer Ausgangsidee fügen sich in intensiven Arbeitsphasen Improvisation, Textarbeit, choreografische Elemente und Musik zu neuen Werken und neuen Ausdrucksformen. 

Samstag, 23.4. ab 22 Uhr

burt night mit Masha Dabelka und Misonica (just / V ARE).

Pressestimmen

„Über "2066" schrieb Ijoma Mangold in der Zeit: "Wenn man sich am Ende des Romans die Frage stellt, ob man gerade einen absurden Albtraum oder doch einen realistischen Roman gelesen hat, wird man ... für Letzteres votieren." Bei der Inszenierung setzt man spontan auf Ersteres. Hier hat sich ein Duo einen Riesenspaß gemacht, auf den man sich eben einlassen muss, alles Dargebotene schlucken wie den als Mezcal gereichten verwässerten Wodka und die als Nachos deklarierten Essig-Kartoffelchips. Dann erlebt man unter dieser einzigen großen Geste der Behauptung famose Unterhaltung und kann kaum glauben, dass das Projekt kein Fake ist und wirklich noch etwas Ernsthaftes dabei herauskommen soll. Aber was heißt schon "ernsthaft" im Theater.“ Die Zeit

 

„Hier wird auf eine Weise in "2666" eingeführt, die den dilettantischen Charme und auch den Tonfall eines Literaturzirkels perfekt trifft, aber durch den literarischen Gegenstand jederzeit eine Explosion vermuten lässt, die jedoch nie eintritt. [...] Eine Perversion des Dürrenmattschen Diktums von der literarischen Notwendigkeit der schlimmstmöglichen Wendung. Was gibt es Schlimmeres in der Literatur als ein offenes Ende?" FAZ

Credits

Konzept & Performance
Laia Fabre, Thomas Kasebacher

Dramaturgie
Haiko Pfost

Mitarbeit Text
Ana Lasic

Duftdesign
Bernhard Weber

Musik
Tobias Schurig & JMBKR

Recherche
Helena Palomero, Víctor Fancelli

Produktion
brut Wien/Andreas Fleck
Schauspiel Leipzig/Tobias Schurig

Management
Almud Krejza

Eine Produktion von Laia Fabre und Thomas Kasebacher/notfoundyet in Koproduktion mit Schauspiel Leipzig – Artist in Residence (Leipzig), Euro Scene Festival Leipzig, brut Wien, APACHE – Manifatture Teatrali Milanesi – Teatro Litta e Quelli di Grock associati Milano. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien.

Besonderen Dank an das Therapiezentrum Partnerpfote, Katja Hawliczek/Filmtiere, Wiener Kakteenfreunde.

Termine & Tickets

April 2016

Fr. 22.04.2016, 20:00
brut 16 € / 12 € / 8 €

Sa. 23.04.2016, 20:00
brut 16 € / 12 € / 8 €

So. 24.04.2016, 18:00
brut 16 € / 12 € / 8 €

brut
Karlsplatz 5, 1010 Wien

Oktober 2020
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brut all over Vienna

brut am Schwendermarkt

Schwendergasse 41, 1150 Wien
U-Bahn: U3 (Westbahnhof) Tram: 52, 60 (Anschützgasse) Bus: 57A (Anschützgasse)
VHS Rudolfsheim-Fünfhaus

Oktober 2020
Karin Pauer & Aldo Giannotti
THE SCORE
November 2020
toxic dreams
The Art of Asking your Boss for a Raise
November 2020
Gin Müller und Denice Bourbon präsentieren
Sodom Vienna
November 2020
Sodom Vienna
Volxtoolschule
November 2020
Theater im Bahnhof
ZU GAST – ein Talkshowkonzentrat mit Pia Hierzegger und Gästen

studio brut, Zieglergasse 25, 1070 Wien

studio brut

Zieglergasse 25, 1070 Wien
U-Bahn: U3 (Zieglergasse), Tram: 49 (Westbahnstraße / Zieglergasse)

November 2020
Inge Gappmaier
protect.
Dezember 2020
Claire Lefèvre
peachfuzz
Dezember 2020
Claire Lefèvre
All ears: an evening of story-telling and listening

brut in der Erbsenfabrik Wien

Herklotzgasse 21, 1150 Wien
U-Bahn: U6 (Gumpendorferstraße) Tram: 6 (Gumpendorferstraße) Bus: 57A (Fünfhausgasse)

brut im Ankersaal

Absberggasse 27, 1100 Wien
U-Bahn: U1 (Reumannplatz) Tram: 6, 11 (Schrankenberggasse), D (Absberggasse)

Oktober 2020
Simon Mayer
Being Moved

brut im V°T//Volx

Margaretenstraße 166, 1050 Wien
U-Bahn: U4 (Margaretengürtel) Tram: 18 (Margaretengürtel) Bus: 59A (Margaretengürtel/Arbeitergasse), 12A (Am Hundsturm bzw. Mauthausgasse)

Oktober 2020
Deborah Hazler mit Mia & Michikazu Matsune, Ursula Maria Probst, Shayma & Seba
An Evening to RRRRRRRRRRR (rant, rave, rage, revolt, resist, rebel)

brut im Volkskundemuseum Wien

Laudongasse 15-19, 1080 Wien
Tram: 5, 33 (Laudongasse, Lange Gasse), 43, 44 (Lange Gasse), Bus: 13A (Laudongasse)

November 2020
Alix Eynaudi
Noa & Snow – Poem #5

brut in den Breitenseer Lichtspielen

Breitenseer Straße 21, 1140 Wien
U-Bahn: U3 (Hütteldorfer Straße), Tram: 10, 46, 49 (Hütteldorfer Straße)

November 2020
irreality.tv
EXIT GHOST Staffel II

brut im WERK X

Oswaldgasse 35A, 1120 Wien
U-Bahn: U6 (Tscherttegasse), Tram: 62 (Sonnergasse)

Dezember 2020
Jan Machacek mit Deborah Hazler und Frans Poelstra
EWIGE 80er

brut im Gewerbehaus

Rudolf-Sallinger-Platz 1, 1030 Wien
U-Bahn: U4 (Stadtpark)

Dezember 2020
Oleg Soulimenko und Jasmin Hoffer
BEAUTY OF MESS, TRASH AND UNKNOWN DESIRES