varukt | Inge Gappmaier Stadt der Körperlosen

17.–19. Dez
Das Bild zeigt im Vordergrund ein kleines weißes, rechteckiges Modell beziehungsweise Objekt mit einem offenen Holzrahmen auf einem dunklen Boden. Rechts verdeckt eine große unscharfe helle Fläche einen Teil des Bildes. Im Hintergrund sind mehrere Personen in Bewegung zu sehen, die durch die geringe Tiefenschärfe stark verschwommen erscheinen. Einzelne Kleidungsstücke in Schwarz, Braun und Rot sind erkennbar. Im Bild ist kein Text enthalten.
varukt | Inge Gappmaier – Stadt der Körperlosen
© varukt | Inge Gappmaier

Veranstaltungsinformationen

Preis

22 / 18 / 14 Euro

Dauer

ca. 70 Min.

Sprache

Deutsch und Englisch

Content Notes

Taktiles Leitsystem

Anmeldung einer Assistenz

Access Friends

Tastführung

Audiodeskription

Stadt der Köperlosen ist eine Tanzperformance. Auf der Bühne haben Inge Gappmaier und ihr Team eine abstrakte Stadt geschaffen. Das Publikum sitzt mitten in dieser Stadt und erlebt die Performance aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Arbeit hinterfragt: Wie verändert die digitale Technik unser Leben? Wie verändert sie unser Denken? Wie verändert sie unser Zusammenleben mit anderen Menschen?

Die Tanzperformance Stadt der Körperlosen führt das Publikum in eine sich wandelnde Stadtlandschaft, in der die Dimensionen von Raum, Zeit und Körper aus den Fugen geraten. Gemeinsam mit fünf Tänzer:innen untersucht die Choreografin Inge Gappmaier, wie digitale Kommunikationstechnologien unser menschliches Selbstverständnis sowie unsere Vorstellungen von Gemeinschaft prägen.

Zwischen Desorientierung und Verbundenheit, Kontrolle und deren Verlust eröffnet sich ein Erfahrungsraum, der die Neuverhandlung von Bezugssystemen in einer zunehmend digital geprägten Welt reflektiert. Platziert inmitten der von Mira König gestalteten Modellstadt und von Paul Kotal komponierten Echtzeit-Klangarchitektur wird das Publikum in unterschiedliche Wahrnehmungsperspektiven geführt. Digitale und physische Logiken von Raum und Zeit, Klang und Körperlichkeit verschieben sich zueinander und entwickeln eigenständige Dynamiken. Es entstehen Reflexionsräume zu kollektiver Organisation und Ohnmacht sowie dem Umgang mit Nähe und Distanz.

Im Zentrum der Tanzperformance stehen Fragen nach Orientierung und Menschlichkeit, in einer Welt, in der Grenzen zunehmend gewaltsam überschritten werden und vertraute Parameter ins Wanken geraten. Die Stadt der Körperlosen lädt zu einer Erkundung der Stadt als abstraktes Konzept ein und ermöglicht durch poetische Verbschiebungen außergewöhnliche Blickwinkel.

Medien

Das Bild zeigt im Vordergrund ein kleines weißes, rechteckiges Modell beziehungsweise Objekt mit einem offenen Holzrahmen auf einem dunklen Boden. Rechts verdeckt eine große unscharfe helle Fläche einen Teil des Bildes. Im Hintergrund sind mehrere Personen in Bewegung zu sehen, die durch die geringe Tiefenschärfe stark verschwommen erscheinen. Einzelne Kleidungsstücke in Schwarz, Braun und Rot sind erkennbar. Im Bild ist kein Text enthalten.
varukt | Inge Gappmaier – Stadt der Körperlosen
© varukt | Inge Gappmaier
Das Bild zeigt mehrere Personen in Bewegung in einem Raum mit grauen Wänden und dunklem Boden. Ein großer, unscharfer heller Bereich im Vordergrund verdeckt den größten Teil der Szene. Links ist eine Person in einem dunklen Oberteil und brauner Hose zu sehen, dahinter eine weitere Person in einem hellrosa Oberteil. Auf dem Boden steht ein kleines weißes rechteckiges Objekt. Im Bild ist kein Text enthalten.
varukt | Inge Gappmaier – Stadt der Körperlosen
© varukt | Inge Gappmaier
Das Bild zeigt Ausschnitte mehrerer Personen in einem grauen Innenraum. Links sind die Beine zweier Personen zu sehen: eine trägt eine rote Hose, die andere eine helle Hose und ist barfuß. Hinter einer halbtransparent beziehungsweise unscharf wirkenden Fläche ist eine weitere Person in einer gebeugten Haltung erkennbar. Im Vordergrund steht ein kleines weißes rechteckiges Objekt auf dem dunklen Boden. Im Bild ist kein Text enthalten.
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© varukt | Inge Gappmaier
Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen in unterschiedlichen, miteinander verbundenen Körperhaltungen vor einer grauen Wand. Einige stehen, andere knien oder beugen sich nach hinten und greifen nach den Händen oder Armen anderer Personen. Die Kleidung ist unter anderem in Weiß, Rot, Schwarz, Braun und Orange gehalten. Die Gruppe befindet sich links im Bild, während die rechte Bildhälfte weitgehend leer bleibt. Die Aufnahme ist leicht unscharf. Im Bild ist kein Text enthalten.
varukt | Inge Gappmaier – Stadt der Körperlosen
© varukt | Inge Gappmaier

Hörflyer

Zu hören ist Inge Gappmaier

Zu hören ist Inge Gappmaier

Stimme Intro brut barrierefrei: Anna Mendelssohn
Jingle & Musik: B.Visible @b.visible

Beteiligte

Credits

Künstlerische Leitung, Choreografie & Produktion: Inge Gappmaier
Tanz: Antoine Effroy, Su Huber, Lea Karnutsch, Sara Lanner, Luan de Lima
Komposition & Sounddesign Paul Kotal
Bühne & Kostüm: Mira König
Lichtdesign: Robert Lässig
Dramaturgie: Alexandra Pâzgu
Administration Julia Haas
Audiodeskription & Beratung Barrierefreiheit für blindes & sehbehindertes Publikum: Ray Scheinecker, Katharina Senk

Eine Koproduktion von varukt und brut Wien
Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)

Inge Gappmaier

Inge Gappmaier ist freie Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin und Tanzwissenschaftlerin. In unterschiedlichen Formaten untersucht sie das zeitgenössische Selbstverständnis des menschlichen Körpers zwischen Poesie, Technologie, historischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Strukturen. Sie studierte Choreografie und Performance (ATW, Gießen) sowie Tanzpädagogik (MUK, Wien). 2019 gründete sie den Verein varukt und kooperierte seither u. a. mit brut Wien, Kosmos Theater, Plesni Teater Ljubljana, Lebendiges Tanzarchiv Wien, KubusEXPORT und D-CAF Cairo. Inge Gappmaier war zuletzt 2025 mit ihrer Produktion protect. there is no wind in geometrical worlds im brut Wien zu erleben.

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