Elisabeth Bakambamba Tambwe HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE

12. Dez
Eine Person bewegt sich schwungvoll über eine dunkle Bühne und hält ein großes, glänzendes Stoffstück vor dem Körper. Der Stoff in Gold, Schwarz und dunklem Pink öffnet sich wie ein breiter Fächer und verdeckt Teile des Körpers. Die Person trägt rote hohe Schuhe, ein Bein ist im Schritt nach vorne gesetzt. Rechts steht ein transparenter Stuhl, davor liegen eine Glasflasche mit gelblicher Flüssigkeit auf einem kleinen Tablett, ein graues Tuch und technische Requisiten. Auf der Rückwand sind Projektionen und der große Schatten der Person zu sehen.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl

Veranstaltungsinformationen

Preis

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Sprache

Englisch und Französisch

Content Notes

Die Performance HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE verbindet Bewegungen, Bilder und Klänge und setzt sie in neue Kontexte. Alltägliche Gegenstände wie ein Tisch oder ein Stuhl werden zum Experimentieren über Alltag, Sexualität und Intimität genutzt. Im Zentrum der Erkundung steht der Mund. Handlungen werden wiederholt und verändert. Sie erfüllen nicht mehr ihre übliche Funktion und erhalten verschiedene Bedeutungen. Was wir auf der Bühne sehen, ist nie ganz eindeutig und eröffnet ständig neue Assoziationen.

Ein Tisch. Ein Mund. Materialien, die bis zur Erschöpfung bearbeitet werden, dort, wo die Grenzen zwischen Alltag und Kochen, Intimität und Sexualität aufbrechen.

Die Performance HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE greift Gesten aus dem Kochen auf – Zerdrücken, Kauen, Verstreichen – und verschiebt sie in andere Kontexte. Dabei gerät der Rhythmus konstant ins Stocken, Handlungen überlagern sich und verlieren jede erkennbare Zweckbestimmung.

Was zum Essen gehören könnte, verschiebt sich in neue, ambivalente Zusammenhänge. Das Gesehene ist nie eindeutig, Bilder haften an Oberflächen und fragmentierte Eindrücke fordern das Publikum heraus, sich in verschiedenen Perspektiven zurechtzufinden und Bruchstücke zusammenzusetzen.

Gleichzeitig rückt die Klangwelt die Zuschauer:innen in unmittelbare Nähe dessen, was auf der Bühne vor sich geht: Bedeutungen und Referenzen überlagern sich. Das Gehörte entzieht sich einer eindeutigen Zuordnung zu einem einzelnen Kontext.

HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE zielt nicht auf Klärung ab, sondern darauf, einen Zustand der Reibung zwischen zweckgebundener Geste und Exzess, zwischen Anziehung und Unbehagen aufrechtzuerhalten.

Termine & Tickets

Medien

Eine Person steht auf einer dunklen Bühne und hält zwei lange, glänzende Stoffbahnen nach oben. Der eine Stoff ist dunkel pink, der andere gold-schwarz schimmernd. Die Stoffe umhüllen den Körper fast vollständig und steigen wie hohe, bewegte Formen in den Raum. Auf der Rückwand erscheint ein großer Schatten der Person und der Stoffe, zusätzlich sind schwache farbige Projektionen sichtbar. Rechts steht ein transparenter Stuhl, davor liegen eine Glasflasche auf einem Tablett, ein graues Tuch und weitere kleine Requisiten. Die Szene ist stark kontrastiert und wirkt theatral, feierlich und zugleich verborgen.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl
Eine Person steht auf einer dunklen Bühne vor einer hellen Projektionsfläche. Sie ist in ein großes, glänzendes Stoffstück in Gold, Schwarz und dunklem Pink gehüllt, das hoch über den Körper gezogen ist und das Gesicht teilweise verdeckt. Der Stoff fällt in weiten Bahnen bis zum Boden und wirkt wie ein bewegliches Kostüm oder eine skulpturale Hülle. Rechts steht ein transparenter Stuhl, davor liegen ein kleines Tablett mit einer Glasflasche, ein graues Tuch und weitere Requisiten. Ein Bodenstrahler beleuchtet die Szene von rechts und wirft große Schatten auf die Rückwand.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl
Ein großes, glänzendes Stoffstück in Gold, Schwarz und dunklem Pink breitet sich fast waagrecht über die Bühne aus und verdeckt die Person darunter größtenteils. Nur ein Bein mit rotem hohem Schuh ist unter dem Stoff sichtbar. Durch das Licht entsteht auf der grauen Rückwand ein großer, langgezogener Schatten, der die Bewegung des Stoffes verstärkt. Rechts im Vordergrund steht ein transparenter Stuhl, daneben liegen ein kleines Tablett mit Glasflasche, ein graues Tuch und ein Bodenstrahler. Die Szene wirkt wie ein Moment zwischen Tanz, Verhüllung und Verwandlung.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl
Eine Person bewegt sich auf einer dunklen Bühne in einem starken Lichtkegel. Der Körper ist nach vorne gebeugt, die Beine stehen in roten hohen Schuhen fest auf dem Boden. Um die Person wirbelt ein großes, glänzendes Stoffstück in Gold, Schwarz und dunklem Pink, das den Oberkörper fast vollständig verhüllt und eine ausladende, flatternde Form bildet. Links im Hintergrund ist eine Projektionsfläche mit unscharfen Bildern zu sehen, rechts steht ein Tisch mit einem alten Grammofon. Der Raum wirkt dunkel und intim, einzelne Lichtquellen setzen starke Kontraste.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl
Eine Person sitzt in geduckter Haltung auf einem transparenten Stuhl auf einer fast schwarzen Bühne. Sie trägt rote hohe Schuhe und ist von dunklen, glänzenden Stoffen umhüllt, die den Körper teilweise verdecken. Ein warmes Bodenlicht leuchtet von rechts unten und zeichnet starke Schatten auf den Boden. Neben dem Stuhl liegen kleine Requisiten, darunter Glasgefäße und ein dunkler Stoff. Rechts steht ein Tisch mit einem alten Grammofon, dessen goldener Trichter im Licht sichtbar ist. Die Szene wirkt ruhig, konzentriert und geheimnisvoll.
Elisabeth Bakambamba Tambwe – HIDING THIS PALE OBJECT OF DESIRE, A PLEASURE
© Markus Gradwohl

Beteiligte

Credits

Künstlerische Leitung, Konzept, Kostüme und Performance: Elisabeth Bakambamba Tambwe
Videoassistenz und Bühne: David Pujadas Bosch
Musik- und Sound-Komposition: Ursula Winterauer
Licht-Design: Sveta Schwin

Elisabeth Bakambamba Tambwe

Elisabeth Bakambamba Tambwe wurde in Kinshasa geboren und wuchs in Frankreich auf, wo sie bildende Kunst und Bildhauerei studierte. In ihrer choreografischen Arbeit beschäftigt sich die Künstlerin mit der sensiblen und fragilen Dimension des Körpers und dem Konzept von Normalität, das sie als tyrannisch und erniedrigend kritisiert. Ihre letzten Arbeiten wurden u. a. bei den Wiener Festwochen, beim steirischen herbst, im brut Wien, beim donaufestival, bei ImPulsTanz und bei Afro_Vibes Amsterdam gezeigt. www.elitambwe.com

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