Was wäre, wenn du trans wärst, und es nicht wüsstest? Erstmals in Österreich präsentiert die Autorin McKenzie Wark ihr Werk Reverse Cowgirl und spinnt damit eine Komödie der Irrungen zwischen dem Versuch, als schwuler Mann zu leben, und jenem, als Mann mit Frauen zusammen zu sein – vom Sydney der 1980er Jahre bis ins heutige New York.
Im Rahmen von imagetanz präsentiert McKenzie Wark ihr Werk Reverse Cowgirl, in dem sie die Fragen aufwirft: Was wäre, wenn du trans wärst und es nicht wüsstest? Wenn es eine Lücke in deinem Leben gäbe, von der du nicht mehr als eine unbestimmte Ahnung hast, dass es sie gibt? Wenn du dich nur im Drogenhoch oder beim Sex in deinem Körper zu Hause fühlst? Vom Sydney der 1980er Jahre bis ins heutige New York begibt sich McKenzie Wark auf eine Reise durch die sich wandelnden politischen und medialen Landschaften und beschreibt den Versuch, zwischen den Brüchen von Identität und Körper ein Zuhause zu finden. Mit Anleihen bei den Genres Autofiktion und Fiktionskritik entsteht eine zutiefst berührende Erkundung des Selbst – eine Autoethnografie der Undurchsichtigkeit unseres Selbst. Die deutsche Übersetzung von Reverse Cowgirl ist 2023 im August Verlag erschienen.
McKenzie Wark ist vor allem für eine Reihe von Büchern zur kritischen Theorie des 21. Jahrhunderts und zu alternativen Geschichten des Marxismus bekannt. Ihre jüngsten Werke der Autofiktion und der Autotheorie nach der Transition – darunter Raving, Reverse Cowgirl und Love And Money, Sex And Death – haben viel Aufmerksamkeit erregt. Sie ist Professorin für Medien- und Kulturwissenschaften an der New School in New York. Für Ariadne Randalls Stück Reverse Cowgirl II: Ride To The Top, das im Rahmen von imagetanz 2025 zu sehen ist,hat sie eigens einen Text verfasst.
„Reverse Cowgirl ist so elegant wie sexy, so clever wie soghaft. Ein umwerfender Text.“
Tobi Schiller, Queerer Kanon
„Die vielschichtigen Dynamiken des Begehrens, das Oszillieren der Gender-Rollen und Hierarchien, die in oder vermittelt von Sexualität aufscheinen, versteht Wark meisterhaft auszuloten und in Worte zu fassen. Erkenntnisreich, lustvoll und manchmal auch sehr lustig liest sich der wilde Mix aus Pornographie und Existenzphilosophie, der sämtliche literarische Grenzen sprengt. Diese mutige Autoethnografie gibt einer oft unterschlagenen, wahrscheinlich weil nicht immer angenehmen Tatsache Raum: dass wir nie aufhören, uns selbst ein Rätsel zu sein – auch nachdem wir die richtigen Pronomen und einen zu uns passenden Namen gefunden haben.“
Anja Kümmel, Sissy Magazine
barrierefrei
Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien
U-Bahn: U1, U2 (Praterstern), U4 (Friedensbrücke), U6 (Dresdnerstraße) Tram: 5 (Nordwestbahnstraße) Bus: 5A (Wasnergasse)
barrierefrei
nicht barrierefrei
Zieglergasse 25, 1070 Wien
U-Bahn: U3 (Zieglergasse), Tram: 49 (Westbahnstraße / Zieglergasse)
nicht barrierefrei
barrierefrei
Währinger Straße 59, 1090 Wien
U-Bahn: U6 (Währinger Straße / Volksoper), Tram: 40, 41, 42 (Währinger Straße / Volksoper), 5, 33 (Spitalgasse), 37, 38, 40, 41, 42 (Spitalgasse / Währinger Straße)