Viktor Szeri ist freischaffender Performer und Choreograf, er lebt und arbeitet in Budapest und Wien. Sein Solo Fatigue tourte bereits durch ganz Europa. Seine multidisziplinären Arbeiten erforschen das Zusammenspiel von darstellender Kunst und visuellen Strategien und verwischen dabei oft die Grenzen zwischen Bühne und Publikum, um intime, immersive Umgebungen zu schaffen. Viktor Szeri arbeitet in Theatern, in Galerien, im öffentlichen Raum und an verlassenen Orten. Seine Stücke wurden in bedeutenden Institutionen gezeigt, und er absolvierte zahlreiche Künstlerresidenzen in ganz Europa. Fatigue wurde 2023 mit dem Rudolf-Lábán-Preis ausgezeichnet und für Aerowaves Twenty24 ausgewählt. Viktor Szeri wird vom Programm Life Long Burning – Creative Crossroads (2024–2026) gefördert. Im Jahr 2026 absolviert er Residenzen mit Unterstützung von STUK in Leuven und MDT in Stockholm. Er ist Mitbegründer des Kollektivs Hollow und Mitorganisator des Under500-Festivals unabhängiger Kultur in Ungarn. Im Zentrum seiner künstlerischen Praxis stehen verkörperte Präsenz, Kollaboration und die ständige Neugestaltung der Publikumserfahrung von Performance.