Sunggu Hong

In einer großen Halle steht eine Person in einem schwarzen Overall und Turnschuhen auf einem dekorativen Steinboden. Die Person hat Rasierschaum um den Mund und hält einen langen Metallstab, an dessen Ende ein Rasierer befestigt ist, vor das Gesicht. Im Hintergrund sitzen mehrere Menschen auf Stufen und schauen zu, auf dem Boden stehen eine Spraydose, ein zerknülltes Papiertuch und ein Staubsaugerrohr, daneben befindet sich ein Mikrofonständer vor einer Marmorsäule.
, © eSeLat_Joanna Pianka

Sunggu Hong 

Sunggu Hong (er/ihm), geboren in Seoul, ist ein in Wien lebender Künstler, der in den Bereichen bildende und performative Kunst arbeitet. Er studierte bildende Kunst in Südkorea und performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. „Beziehung“ bildet ein zentrales Konzept seiner Praxis, durch das er fragt: Wie sollten/können wir innerhalb voneinander abhängiger, verflochtener und komplexer Beziehungen zusammenleben? Warum entstehen Entfremdung und Hass innerhalb dieser Verflechtungen? Sein Interesse gilt derzeit dem Verhältnis zwischen Mensch und Nicht-Mensch. Durch die Fokussierung auf deren gegenseitige Abhängigkeiten und Verflechtungen versucht er, eine anthropozentrische Perspektive zu dekonstruieren und unsere komplexen Beziehungen, ihre Ereignisse sowie Formen des Zusammenlebens neu zu betrachten. Die Leitfrage, die seinen gesamten Arbeitsprozess durchzieht, lautet: Wie werden wir voneinander erzogen?

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